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Bewegung: selbst ein bisschen hilft schon viel

Bewegung: selbst ein bisschen hilft schon viel

„Starke Medizin“! So nennt das Patientenmagazin Hausarzt jegliche Form der Bewegung. In der Ausgabe vom 2. Quartal 2014 listet das Magazin die Vorzüge der körperlichen Aktivität auf.

Längst sind Ärzte und Therapeuten davon abgerückt: Schonung ist in den meisten Fällen die weitaus schlechtere Alternative – Bewegung, körperliche Aktivität unterstützt hingegegen Heilung und Gesundung und wirkt, was vielleicht weitaus wichtiger ist, vorbeugend gegen sogenannte „Zivilisationskrankheiten“!

Im Patientenmagazin Hausarzt (in vielen Praxen kostenlos erhältlich) werden die Pluspunkte genannt:

Bewegung

  • wirkt wie ein Medikament
  • ist die weitaus gesündeste Form, abzunehmen
  • beugt Herzerkrankungen vor
  • entlastet und stärkt den Kreislauf
  • liefert Nährstoffe für den Knorpel der Gelenke
  • baut Muskeln auf, die den Körper stützen und schützen
  • hebt das Lebensgefühl
  • mildert leichtere Formen der Depression
  • kann Schmerzen lindern
  • senkt die Gefahr, ein Pflegefall zu werden.

Spazierensitzen ist kein Sport

Das alles sind keine sensationellen Neuigkeiten, im Gegenteil: Die meisten wissen, dass Bewegung gut tut. Man liest überall davon, man spürt es am eigenen Leib. Trotzdem aber tun sich viele Menschen schwer und bleiben lieber sitzen, statt sich zu bewegen. Woran liegt das?

Der Hausarzt vermutet den Grund in unserem wenig fordernden Alltag, „… der uns kaum noch einen Schritt abfordert.“ Darum rät der Berliner Sportpsychologe Dr. Thomas Teubel zu gezielter Bewegung:

»1,5 Stunden putzen entspricht zum Beispiel einem zügigen Spaziergang.«

Der Haus- und Sportarzt Dr. Christian Schulze entdeckt noch einen anderen Aspekt in der regelmäßigen Bewegung: Für ihn ist das Körperpflege.

So wählen Sie das Richtige für sich aus

Bewegung soll

  • zur persönlichen Motivation passen. Bauen Sie also keine künstlichen Hemmnisse ein, indem Sie Bewegung „sportlich“ nehmen und einen Wettkampf gegen die eigene Motivation beginnen
  • abwechslungsreich sein. Der Spaziergang für die Erholung, das Tanzen für die Lebensfreude, die kleine Fahrradtour für die Geselligkeit … jede Bewegungsform birgt ihre eigene Überzeugungskraft.

Bewegung ist der Anfang von allem

Und worauf muss man achten, wenn man sich (mehr) bewegen will, aber nicht sicher ist, ob man seinem Körper damit nicht zu viel zumutet, zum Beispiel nach einem Infarkt, einer Hüftoperation, bei Asthma oder Krebs?

Im Zweifelsfall besprechen Sie das mit Ihrem Arzt. Er kennt in aller Regel Ihre (Krankheits-)Geschichte und weiß Ihre Fitness und Fähigkeiten einzuschätzen. Wenn Sie ohne Rücksprache loslegen wollen, achten Sie auf zwei Punkte.

  • Übernehmen Sie sich nicht! Ehrgeiz ist ein schlechter Ratgeber.
  • Was auch immer Sie gerne tun: Tun Sie es regelmäßig! Selbst wenn Sie „nur“ spazieren gehen, werden Sie sehr bald von der Bewegung profitieren: durch eine bessere Fitness und durch mehr Lebensfreude!

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