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Cannabis und das kleine Einmaleins

Cannabis und das kleine Einmaleins

„Schon länger“ so steht es in einem Artikel auf Focus online, „schwelt auch in Deutschland eine Debatte um die mögliche Legalisierung von Cannabis.“ Und es heißt weiter: „Der Konsum von Cannabis führe bei Studenten nachweislich zu schlechteren Prüfungsnoten.“ Die Studie beweise, dass, wer Cannabis rauche, schlechter rechne. Wenn dem so ist, weiß ich jetzt, wo richtig heftig gekifft wird.

Ein Nebeneffekt meiner Recherchen zu den Anonymen Alkoholikern war, dass ich Einblick gewinnen konnte in die Glücksspielsucht. (Aus diesem Material wird noch in diesem Jahr, 2015, ein Buch entstehen, das sich mit den beiden Polen des Glücksspiels beschäftigen wird: der Lust und der Last.) Einen Teil meiner Erkenntnisse gewann ich durch Anmeldung in Online-Casinos, von denen ich seit November 2014 mit Newslettern, Angeboten und Werbung versorgt werde. Das sieht dann zum Beispiel so aus:

Das SCasino verspricht wörtlich: „Wir verdoppeln alles, was Sie einzahlen mit einem massiven 150% Bonus.“

SCasino gehört der bwin.party digital entertainment plc, nach eigenen Angaben das weltweit größte Online-Gaming-Unternehmen. Es wird an der Börse in London geführt und ist im FTSE250 Index gelistet, einem britischen Aktienindex. Man sollte annehmen, die können rechnen. Tun sie jedoch nicht – siehe Zitat. Vielleicht aber rauchen sie echt guten Dope.

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