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Gegen Heuschnupfen: Linderung bringt die Homöopathie

Gegen Heuschnupfen: Linderung bringt die Homöopathie

Im Frühling zeigen sich erste Symptome: Niesen, tränende Augen – ein Heuschnupfen ist im Anmarsch. Leider belasten viele „normale“ Medikamente den Körper, doch es gibt Alternativen.

Der Heuschnupfen ist eine spezifische und übertriebene Reaktion unseres Körpers. Er setzt sich beim Heuschnupfen gegen spezielle Umwelteinflüsse zur Wehr – und reagiert allergisch. Allerdings zu stark.

Auslöser des Heuschnupfens, der Allergie, sind die sogenannten Allergene. Allergene sind ansonsten meist harmlos, doch wer mit Heuschnupfen auf sie reagiert, mit Niesen, Schnupfen, Tränen, hat ein Problem: Sein Immunsystem hat eine Überreaktion ausgelöst.

Die Umwelteinflüsse müssen ihrem Wesen nach nicht einmal schädlich sein oder gar toxisch, also giftig; nein, es sind meist Allerweltsstoffe, auf die unser Körper mit überzogener Antwort reagiert: Hausstaub, Katzenhaare oder Hundehaare führen zur sogenannten allergischen Rhinitis, dem Heuschnupfen.

Pollen lösen Heuschnupfen aus

Beim Heuschnupfen macht ein zusätzlicher Auslöser den Betroffenen das Leben zur Qual: die Pollen von Pflanzen, Gräsern oder Bäumen. Pollen sind so etwas wie die Sex-Boten der Pflanzen, sie dienen ihrer Fortpflanzung oder der Vermehrung, wie das bei Pflanzen heißt. Der Vorgang der Befruchtung heißt Bestäubung. In Mitteleuropa kennt man drei Arten von Bestäubung. Es gibt

  • windbestäubende Pflanzen
  • insektenbestäubende Pflanzen und
  • selbstbestäubende Pflanzen.

Die Pollen windbestäubender Pflanzen sind Auslöser des Heuschnupfens. Man unterscheidet

  • Frühblüher (Januar — April)
  • Mittelblüher (Mai — August) und
  • Spätblüher (September — Dezember).

Das ganze Jahr über liegt also ein ganz besonderer Stoff in der Luft – und das in rauen Massen. Eine einzige Roggenpflanze beispielsweise produziert 21 Millionen Pollen, eine Sauerampferpflanze sogar 400 Millionen Pollen.

Pünktlich zur Blütezeit kommt der Heuschnupfen

Allergiker reagieren auf eine oder auf mehrere Pollenarten – Schnupfen, Niesen, tränende Augen sind ihre Waffen, mit deren Hilfe sie die Allergene loszuwerden versuchen. Meist vergeblich, wie leidgeplagte Allergiker wissen. Denn mit entnervender Konsequenz stoßen Jahr für Jahr, Monat für Monat die Pflanzen ihre Pollen in die Luft. Wer die Verursacher seines Heuschnupfens kennt, kann also recht präzise vorhersagen, wann sie wieder zuschlagen.

Heuschnupfen schon vor den ersten Symptomen mit Homöopathie bekämpfen

Hier steckt die große Belastung für den Allergiker: Der Heuschnupfen kommt mit unschöner Regelmäßigkeit – und der Allergiker träumt von einer dauerhaften Heilung. Die kann es geben (beispielsweise in Form der nicht unproblematischen Hypersensibilisierung), und hier trennen sich die Wege der klassischen Schulmedizin und alternativer Methoden.

Die Schulmedizin behandelt oder unterdrückt oft nur die Symptome einer Krankheit. Kritiker bemängeln, dass sie deshalb keine echte Heilung bringt, denn die symptomatische Behandlung kann erst dann einsetzen, wenn es ‚zu spät‘ ist, wenn also die Krankheit bereits ihr Werk verrichtet.

Im Gegensatz dazu stellt die Homöopathie körpereigene Funktionen wieder her, das heißt, sie kann auch vorbeugende Wirkung entfalten. Mit ihrer Hilfe kann der Patient andere Wege einschlagen. Das homöopathische Mittel gegen die Allergie wird genommen, noch bevor die ersten Symptome von Heuschnupfen auftreten, wenn also die Nase noch frei ist.

Geballter homöopathischer Angriff: das Komplexmittel

Die Deutsche Homöopathische Union DHU führt in ihrem Sortiment einen Komplexwirkstoff gegen den Heuschnupfen. Wie der Allergiker sein homöopathisches Medikament einnimmt, richtet sich immer nach den aktuellen Symptomen. Drei Aspekte spielen dabei laut DHU eine Rolle:

  • In der symptomfreien Zeit soll das Mittel einmal täglich genommen werden.
  • Sind die Beschwerden akut, erfolgt die Einnahme im Halbstunden- oder Stundenrhythmus (bis zu sechsmal täglich).
  • Zeigt sich eine Besserung, reduziert man die Einnahme der homöopathischen Arznei auf ein- bis dreimal am Tag.

Heuschnupfen und Homöopathie: ein Wirkstoffkomplex für alle Symptome

Ein Vorteil des homöopathischen Mittels: Rechtzeitig genommen, reduziert das homöopathische Mittel die allergischen Reaktionen in einem breiten Spektrum. Nicht selten sogar werden sie ganz vermieden.

Sämtliche Schleimhäute profitieren davon, dass der Patient nur ein Mittel benötigt: Die typischen Niesanfälle bleiben aus, die Augen tränen und brennen wesentlich weniger. Damit der Komplex seine Wirkung entfalten kann, sind drei Punkte von entscheidender Bedeutung:

  • Rechtzeitig anfangen! ‚Rechtzeitig‘ heißt: noch vor dem Auftreten der ersten Symptome mit der Einnahme des Medikaments beginnen.
  • Regelmäßig einnehmen! Grade bei Medikamenten, die mehrmals täglich genommen werden müssen, ist das eine unabdingbare Forderung: Nur so kann der Pegel des Wirkstoffs eingehalten werden.
  • Richtig einnehmen! Tabletten langsam im Mund zergehen lassen – Tropfen eine Zeit lang im Mund behalten.

Nie vergessen:
Fragen Sie auch Ihren Arzt oder Apotheker!

Der große Wert homöopathischer Mittel liegt in ihrer nebenwirkungsarmen Effizienz. Dafür aber kommt ihre Wirkung nicht unbedingt sofort zum Tragen – auch deshalb sei noch einmal auf den Rat verwiesen, frühzeitig mit der Einnahme zu beginnen. Und man sollte dem Medikament einfach Zeit lassen, seine Wirkung im Körper entfalten zu können.

Diese Hinweise ersetzen natürlich nicht den Rat einer erfahrenen Fachkraft. Im Falle von Beschwerden gilt also immer: Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

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