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Schlechtes stoppen – Gutes beginnen! Grundregeln für ein gutes Gefühl und gute Vorsätze

Schlechtes stoppen – Gutes beginnen! Grundregeln für ein gutes Gefühl und gute Vorsätze
Wer mit dem Start für die guten Vorsätze bis zum 1. Januar wartet, verschenkt Lebensqualität: Für die guten Vorsätze kann jeder Tag Neujahr sein. Tipps für die kleinen oder großen Vorhaben nach Anregungen des Trainer-Teams der Passauer Wohlfühl- und Gesundheitsoase Balineum. Für Ihren persönlichen Neujahrstag!
… und wir wurden traurig

Jahr für Jahr dasselbe: „Ab morgen“, so schwören wir uns in der Silvesternacht, „wird alles anders!“

Und wir spielen mit dem Gedanken, wie das wäre, wenn wir weniger tränken, weniger rauchten, uns gesund ernährten, mehr Bewegung ins Leben brächten; wir sinnieren, welche Energien frei würden, wenn wir uns endlich (endlich!) aus der lähmenden, erstickenden Bindung lösten, die wir immer noch Ehe nennen oder Partnerschaft, und wenn wir im Job nicht alles klaglos hinnähmen.

Alles Illusion, wie wir meist schon am Ende der ersten Woche des neuen Jahres seufzend zugeben müssen. Und es stellt sich die Frage:

Warum ärgern wir uns selbst immer wieder (und vielleicht auch andere) mit der Absicht: Ab nächstes Neujahr wird alles anders?

GUTE VORSÄTZE SIND WARNSIGNALE

„Wenn die Richtung stimmt, ändere nicht die Route!“ Normalerweise ein vernünftiger Rat. Wenn aber der Wunsch nach Veränderung auftaucht (und nichts anderes ist das Phänomen „gute Vorsätze“: der Wunsch nach Veränderung), sollte uns das aufmerksam werden lassen:

Irgendetwas in unserem Körper, in unserer Seele scheint klüger zu sein als unser Normalmodus, als unsere Alltagsfunktionstaste, die wir morgens zusammen mit der Kaffeemaschine einschalten!

Irgendetwas in unserem Körper signalisiert uns: „Was wäre, wenn …?“ … wir nicht mehr rauchen, lügen, trinken, nicht mehr faulenzen, oder fremdgehen? Der Wunsch nach einem guten Vorsatz ist der (manchmal verzweifelte) Ruf unseres Selbst nach Leben. Nach Kreativität. Nach Befreiung vom Joch.

GUTE VORSÄTZE SIND ANZEICHEN FÜR WENDEZEITEN

„Wendepunkte, Wendezeiten, sind Momente, in denen man sich bewusst entscheiden kann“, schreibt das Team aus dem Passauer „Vital-Resort Balineum“.

An diesen Punkten unseres Lebens taucht sie auf, die Frage, ob wir weiter „dahindümpeln“ wollen, weil wir die Hoffnung der Tat vorziehen? Wir müssen uns fragen, ob wir uns weiter ärgern wollen und weiter traurig sein über verpasste Chancen und über ein Leben unterhalb unserer Möglichkeiten.

Die Distanz zwischen Traum und Realität heißt Tat.*

Neun Schritte auf dem Weg zu einem guten Gefühl und zu guten Vorsätzen

1. Schritt: Rückzug

Ziehen Sie sich an einen ruhigen Ort zurück, und gehen Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit nach innen.

„Nach innen gehen“ kann tatsächlich ein „gehen“ sein. Schließen Sie die Augen, und wandern Sie in Gedanken durch Ihren Körper. Von Stelle zu Stelle, von Punkt zu Punkt.

2. Schritt: Beobachtung

Haben Sie negative Gefühle? Lassen Sie sie kommen, und beobachten Sie sie, ohne sich hineinzusteigern.

3. Schritt: Verbannung

Treffen Sie die bewusste Entscheidung, das Gefühl (in Kürze) nicht mehr haben zu wollen.

Gefühl ändern durch die Kraft der Vorstellung

4. Schritt: Imagination

Versuchen Sie das Gefühl in Ihrem Körper zu visualisieren und zu lokalisieren

5. Schritt: Auflösung

Lassen Sie das Gefühl sich auflösen.

6. Schritt: Achtsamkeit

Achten Sie auf Zeichen der Befreiung.

Der Körper spielt mit

7. Schritt: Körperhaltung

Ändern Sie Ihre Körperhaltung.

8. Schritt: Ignorieren

Tun Sie so, als ob das negative Gefühl schon ganz verflogen wäre.

9. Schritt: Vergessen

Vergessen Sie jetzt das alte Gefühl, und denken Sie nicht mehr daran.

* aus dem Ratgeberbuch „Triumph des Mutes“ von Sibylle Barden

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