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Zur Ruhe finden durch Bewegung (Teil 2)

Zur Ruhe finden durch Bewegung (Teil 2)

Ruhe. Ein Wort mit mancherlei Bedeutung. Es meint das Zur-Ruhe-Gekommensein aus einer Bewegung, es wird als Synonym benutzt für die Stille, und es deutet auf einen Zustand von Gelassenheit. Immer aber verbinden wir mit seinem Sinn etwas Angenehmes.

Dauernde Nervosität, schlaflose Nächte, plötzliche Angstzustände ohne jeden Grund – die Symptome innerer Unruhe sind vielfältig und individuell.

Sport hilft im Kampf gegen den Stress. Sport wirkt negativen Gedanken entgegen und schüttet zudem sogenannte Glückshormone aus, die sich positiv auf das Gemüt auswirken. Die Folge: Sport bringt in den meisten Fällen Ruhe ins Leben und – fast immer – einen erholsamen Schlaf.

Pilates

Mehr Lebensqualität durch Pilates: Pilates vereint Sport und aktives Entspannen mit Atemübungen. Pilates wird als ganzheitliches Körpertraining verstanden und ähnelt damit dem Yoga: Trainiert werden Körper und Geist. Das Anspannen und Entspannen der Muskeln sowie das richtige Atmen trainieren gezielt einzelne Körperpartien, der Fokus liegt dabei auf der Körpermitte – genauer: Eine konstante Körperspannung macht die Pilates-Übung sowohl anstrengend als auch sehr effektiv.

Pilates strafft und stärkt auf sanfte Weise die Muskulatur und fördert die Beweglichkeit. Die Übungen (die sein Erfinder Joseph Hubert Pilates zunächst Contrology nannte: Muskeln steuern mit Hilfe des Geistes, vielleicht weil er sich scheute, ihr den eigenen Namen zu geben) eignen sich zudem hervorragend für Menschen mit Gelenkproblemen, denn Pilates findet auf Bodenmatten statt, was die Gelenke schont.

Da Pilates insbesondere das richtige Atmen fördert, wirkt sich Pilates insgesamt positiv auf das Wohlbefinden aus und hilft gegen Gefühle der Unruhe im Alltag.

Der Beruf Pilates-Trainer keine geschützte Berufsbezeichnung ist (gesetzliche Vorschriften existieren nicht, jeder darf Pilates-Training anbieten auch ohne eine spezielle Ausbildung), kümmert sich der der Deutsche Pilates-Verband um den guten Ruf dieser effektiven Trainingsmethode.

Walking

Dem Stress davongehen, ohne die Gelenke zu belasten: Das ist Walking. Anders als Jogging schont Walking das Kniegelenk; Walking eignet sich daher insbesondere für Menschen, die wieder etwas Bewegungsschwung in ihr Leben bringen wollen oder müssen, es empfiehlt sich für Schwergewichtige und für ältere Menschen.

Walking (ob ohne oder mit Stöcken wie beim Nordic Walking) fördert die Kondition und wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus. Dass Walking auch noch Körperfett verbrennt, ist ein positiver Nebeneffekt dieser Sportart, die den Kopf frei macht und von zermürbenden Gedanken ablenkt.

Walking ist überall und jederzeit machbar. Wie beim Jogging empfiehlt es sich, nicht in der prallen Sonne zu walken, bei heißen Temperaturen und/oder hoher Luftfeuchtigkeit, sondern seine Runde in die kühleren Morgen- oder Abendstunden zu verlegen. Walken baut Stressgefühle ab.

Fitnessstudio

Jede Menge Möglichkeiten zum Stressabbau durch Sport und gezieltes Training bietet das Fitnessstudio. Die Vielzahl von Geräten für jede Muskelpartie ermöglicht effektives Muskeltraining, auf Wunsch begleitet von professionellen Trainern.

Die meisten Studios bieten eine Reihe von Kursen an, die aktives Entspannen in der Gruppe ermöglichen, darunter oftmals Yoga und Pilates. Der Austausch und Kontakt mit Gleichgesinnten fördert dabei den Abbau von Stresssymptomen.

Viele Fitnessstudios verfügen über einen Wellnessbereich mit einer Sauna. Wenn aus ärztlicher Sicht nichts dagegen spricht, entspannt nach dem kräftezehrenden Training ein abschließender Saunagang Körper und Geist und bringt die Seele wieder in Balance.

Weitere Links zum Thema Ruhe und Bewegung

Teil 1 der kleinen Vorstellungsreihe zur Bewegung

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